Silikone in der Medizin


Silikon ist der Sammelbegriff für eine uneinheitliche Gruppe von Verbindungen, die alle aus Silizium und Kohlenstoff bzw. Sauerstoff bestehen. Diese drei Elemente kommen überall in der Natur vor. Silizium ist nach Sauerstoff das zweithäufigste Element der Erde.

Ihre speziellen Eigenschaften haben Silikone zu einem sehr wichtigen Stoff in der Medizin gemacht. Sie können durch chemische Veränderungen bei der Herstellung unterschiedlichste Strukturen annehmen, so dass sie sich besonders in ihrer Festigkeit unterscheiden. Kleinere Moleküle werden zu Silikonöl, größere zu Silikongummi. Silikone sind wasserabweisend und beständig gegen Hitze und Sauerstoff.

Silikone finden breite Anwendung beim Herzklappenersatz und in der Gelenkprothetik. Drainagen zur Ableitung von Körperflüssigkeiten nach operativen Eingriffen bestehen ebenso aus Silikon wie Beschichtungen von Herzschrittmachern und Spiralen zur Empfängnisverhütung. Kontaktlinsen und Intraocularlinsen werden aus Silikonen hergestellt. Die variierenden Anforderungen dieser Einsatzgebiete werden durch die vielen verschiedenen Silikonarten abgedeckt.

Ein lebender Organismus umhüllt normalerweise einen Fremdkörper mit Kalk, um ihn damit vom eigenen Gewebe zu separieren. Silikon hat im Gegensatz zu anderen Materialien die Eigenschaft, im Körper nur eine vergleichsweise geringe Fremdkörperreaktion hervorzurufen.


Die Medizin ist auf Kunststoffe mit minimalem Verkalkungsrisiko angewiesen. Als weiches Implantatmaterial gibt es nach wie vor zu Silikon keine Alternative.


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